Über uns

Hallo Zusammen! Ich heiße Tanja und möchte euch hier auf dem Blog Camparis und meine Geschichte erzählen und mit euch unseren gemeinsamen Weg gehen.
Nur um das klarzustellen! Ich bin keine Pferdeexpertin sondern einfach eine Pferdebesitzerin die ihr Pferdi gaaaaaanz doll lieb hat! Ich freu mich immer über Kommentare, solange sie gute Kritik und Vorschläge enthalten :D

Samstag, 5. Dezember 2015

Unsere Geschichte Teil 2


Hallöle!

Da bin ich wieder. Also, wie letztes Mal schon gesagt ging das ganze echt gut. Es war ein wunderbares Gefühl in den Stall zu kommen und von seinem eigenen Pferdchen mit nem Schnauberer oder Wiehern begrüßt zu werden. Meine Schwester kam irgendwann auch dazu (nachdem sie es  erst mal gar nicht verstanden hatte dass ich das Pferd putze und sage es ist meines :D)

So langsam dachten wir uns also, einen Sattel zu kaufen, einfach schon aus dem Grund heraus, dass Campa Rückenmuskulatur aufbaut. 
Nach einem Monat haben wir es dann versucht uns draufzusetzen, Sattel anpassen und so. Bei meiner Schwester und an der Longe hat alles noch sehr gut geklappt. Dann hab ich mich in den Sattel geschwungen. 
Anfangs war alles noch ganz in Ordnung. Aber dann als ich sie angaloppiert habe,war irgendwas seltsam. Entweder hat sie sich vor etwas erschrocken oder ich habe was falsch gemacht. Sie ist durchgegangen und zwar richtig. Ich hab mich dann wohl dummerweise auch noch nach vorne gelehnt und das war's dann. Sie wollte wohl ohne mich in die Kurve und ich habe gelernt, dass fliegen ohne Flugzeug oder ähnlichem nicht ganz so toll ist. Vor allem wenn man sich unter dem Elektrozaun wiederfindet. 

Ich krieg keine Luft mehr, und kann mich kaum bewegen, Rettungsdienst wird angerufen. Nachdem sie dann erst mal am anderen Ende vom Dorf standen (ist ja nicht groß, man konnte die Sirene hören) kamen sie auf unseren Reitplatz geschossen. Sie mussten einmal komplett drüber weil ich natürlich am anderen Ende, gegenüber des Eingangs lag. 
Schnell war klar, dass ich mich nicht bewegen durfte (und es ja auch nicht konnte...) und bekam eine Halskrause dran (die Dinger sind nicht bequem!!! Sollns aber auch nicht sein ...). Die arme Besatzung musste dann meine dauernden Fragen benatworten "Wie gehts dem Pferd? Alles in Ordung?" Und natürlich hab ich ihm innerhalb von 20 Minuten die Geschichte des Unfalls bestimmt 100 Mal erzählt. 

Nachdem der Notarzt beschlossen hatte, er will mich nicht bis nach Regensburg ins Uniklinikum fahren weils doch n bissel übel aussah (und wrsl. weil er mich loshaben wollte :D bin dem armen Kerl richtig auf die Nerven gegangen), kam dann eben der Christoph 80 (also der Helikopter aus Weiden i. d. Opf.). Verpackt und mit Schmerzmittel zugedröhnt sind wir also nach Regensburg geflogen. (Dauert nur 8 Minuten, hab den Notarzt gefragt, mitm Auto dauert es 35 Minuten...)

Im Krankenhaus angekommen, war dann relativ schnell geklärt was los ist: Ein Bruch in der Wirbelsäule. Gottseidank hatte ich meinen Helm auf...
Was darauf folgte war nicht sehr toll... 
2 Wochen stationär im Krankenhaus... Oh man. Nie wieder! Also wenns nicht unbedingt sein muss.

Ich war einfach so froh dass ich wieder rauskonnte. Auch wenn mir klar war dass ich eigentlich bis Februar keinen Sport machen darf und noch genügend Schmerzmittel nahm um ein Pferd umzuhauen, war ich einfach froh. 
Die erste Aktion nach meiner Entlassung war aber nicht heimfahren. Ab in den Stall (meine Mutter ist natürlich gefahren). Da hab ich mich dann auf Krücken zur Koppel hochgeschleppt und mein Pferdi war dann erst mal erstaunt, dann hat sie sich gefreut und dann war sie sehr neugierig was das für komische gelbe Dinger sind die ich da in der Hand halte.

1. Das ist NICHT meine echte Haarfarbe... Naja, im Krankenhaus kann man
sich die Haare ja leider nicht färben...
2. Ja es war noch sehr warm, aber ja mir war ar...kalt. (Alle anderen liefen in
Tshirt und kurzer Hose rum

Naja, seitdem müssen wir eben alles ein bisschen langsamer angehen lassen. Kuscheln ging auf jeden Fall noch. Nur nicht so wie vorher. Auf ihrer Koppel gibt's nen alten Brunnen, der aber mit einem schweren Stein abgedeckt ist (es kann also nichts passieren). Da hab ich mich dann einfach hingelegt und mich gesonnt, während mein Pferdi auf mich aufgepasst hat.
Irgendwann lag ich dann einfach mal da und hab mich nicht bewegt, die Sonne war einfach so herrlich... Dann kommt die Kleine ganz neugierig auf mich zu und schnuppert und stößt mich an so um zu fragen "Geht's dir gut?" Dafür gabs dann ne weitere Kuscheleinheit und ein Leckerlie. 

Mittlerweile ist es also Dezember. Reiten darf ich sie noch nicht, ab nächster Woche geht' dann mal wieder los, dass sich jemand in den Sattel schwingt. Das heißt natürlich nicht, dass ich nicht schon geritten wäre. Nene, durfte mich auf den lieben, braven Hafi in unserem Stall setzen und im Westernsattel halt ich das ganze schon 20 Minuten aus. Sogar traben geht schon ein kleines Stück. Aber nur auf dem Platz.
Longieren kann ich Campa schon wieder alleine, nur das Stallausmisten klappt noch nicht so... 

Das war also unsere Geschichte. Liebe auf den ersten Blick :D In Zukunft möchte ich euch mehr über unseren Alltag erzählen, da ich allerdings noch Schülerin bin, werde ich das ganze Wohl auf einmal die Woche beschränken. Also ich finde ja Sonntagabend eine gute Zeit. Da bin ich eh meistens Zuhause vor meinem Laptop und schaue Doctor Who oder Once Upon A Time. 

Vielen Dank fürs Lesen und bis zum nächsten Mal!!

Hast du da ein Leckerlie?????


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